Bionic Bike – Ausflug zur ELMIA Messe nach Schweden

Unser ELiSE -Technologieträger Bionic Bike wurde Anfang des Jahres zum Anlass der Hannover Messe 2015 entwickelt. Der Rahmen des bionischen Leichtbau-Faltrades mit einer Gewichteinsparung von 60% wurde von unserem Fertigungspartner citim GmbH im SLM-Verfahren gefertigt. Vom 10.–13. November 2015 unternahm es einen kleinen Ausflug nach Jönköping/Schweden zur ELMIA Subcontractor Messe. Als führende Messe der technischen Zuliefererindustrie für das produzierende Gewerbe ist die ELMIA insbesondere für Konstrukteure und Designer aus Nordeuropa und Skandinavien ein Anzugspunkt.
Wie bereits im Frühjahr auf der INTERZUM Messe in Köln, genoss unser bionisches Faltrad die Aufmerksamkeit der Messegäste auf einer Sonder-Ausstellungsfläche von HAUTE INNOVATION zum Thema 3D-Druck und additive Fertigung. Die Agentur ist bekannt für die Präsentation innovativer Materialien und Technologien. So wurden auch auf der ELMIA aktuellste Entwicklungen materialbasierter Technologien, biobasierter Lösungen und innovativer Leichtbaukonzepte wie das Bionic Bike vorgestellt.
Mehr Informationen zu unserem Faltrad und Möglichkeiten der additiven Fertigung mit ELiSE finden Sie weiter oben auf unserer Seite unter der Rubrik AM oder in unserer Broschüre ELiSE AM.
Für nähere Informationen zu den ausgestellten Produkten, Materialien und Technologien der ELIMA Messe schauen sie doch gerne bei HAUTE INNOVATION vorbei.

2 Comments
    • Hallo Laura,
      das Bionic Bike wurde mit Hilfe des ELiSE Verfahrens für die additive Fertigung ausgelegt. Wir haben hierfür Zugriff auf unterschiedlichste Tools und eigene Algorithmen, wie beispielsweise die Evolutionsstrategie zur Optimierung der Rahmengeometrie oder Gitterstrukturen für poröse Materialien.
      Natürliche Prinzipien finden sich insbesondere in den hochbelasteten Bereichen, wie beispielsweise der Krafteinleitung am Sattel. Hier haben wir uns für eine Lösung der Radiolarie Hexastylus phaeonaxonius entschieden, da diese es geschickt versteht große dynamische Kräfte von einem Stachel in die Hauptstruktur einzuleiten. Ein weiteres interessantes Detail ist auch das T-Stück am vorderen Rahmen, das der Kieselalge Asterolampra gevelli nachempfunden wurde.
      Viele Grüße
      Moritz

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